Interventionen

 

Konsularische Amtshandlungen sind in vielfältiger und zunehmender Weise mit Amtshandlungen von Behörden der Republik Österreich verbunden, in diese eingebunden, setzen diese in Gang oder beenden sie.

 

Die Vielfalt der Amtsgeschäfte reicht dabei von einfachen Anfragen zur Gebräuchlichkeit von Familiennamen im Entsendestaat, über Beglaubigungen, bis zu Heimreisezertifikaten u.v.m., deren Ausübung, wie die Kompetenzen, Rechte und Pflichten der konsularischen Vertretungen, auf den Bestimmungen des "Wiener Übereinkommens über konsularische Beziehungen" beruht.

 

Immer wieder ist dabei festzustellen, dass Behördenvertreter der Republik Österreich mit diesen Bestimmungen nicht umfänglich vertraut sind, was vor allen Dingen darin begründet ist, dass derartige Vorgänge in der üblichen Verwaltungspraxis nicht laufende Übung sind.

 

Die Folgen daraus können von erheblichem, wechselseitigen Mehraufwand, bis hin zu Nachteilen für Staatsbürger der Entsendestaaten und unserer Mitglieder, reichen, was in keinem Fall akzeptabel ist.

 

Interventionen in diesen Fällen bedürfen jedenfalls fundierter Kenntnisse der Bestimmungen des "Wiener Übereinkommens über konsularische Beziehungen", von Verwaltungsvorgängen und zuletzt einer Portion Beharrlichkeit, deren Ausübung gelegentlich zu unerwünschten Spannungen im Lebensumfeld eines Mitglieds führen kann.

 

Bei Vorliegen derartiger Umstände steht den Mitgliedern der U.C.C.A. unser Interventionsteam, passiv und aktiv zur Verfügung. Die Vorgangsweise gestaltet sich dabei wie folgt:

 

  1. Das beschwerte Mitglied wendet sich via E-Mail oder telefonisch an das Interventionsteam und trägt den Fall vor,

  2. auf Grundlage dieser Informationen berät das Interventionsteam das Mitglied und empfiehlt die weitere Vorgangsweise,

  3. das Mitglied entscheidet ob es seine Anliegen aufgrund der Empfehlungen des Interventionsteams selbst betreibt oder um Intervention in dieser Angelegenheit durch das Interventionsteam ersucht,

  4. bei eigener Intervention durch das Mitglied, kann das Mitglied bis zum Abschluss der Causa auf die Beratung des Interventionsteams zurückgreifen,

  5. sofern Intervention durch die U.C.C.A. gewünscht wird, tritt das Interventionsteam direkt an die involvierte Behörde heran und interveniert als Interessenvertretung des Mitglieds in der gegenständlichen Causa,

  6. nach Abschluss der Intervention informiert das Interventionsteam das Mitglied über das Ergebnis der Intervention und/oder gegebenenfalls daraus resultierende weitere Schritte, über deren Umsetzung das Mitglied entscheidet

 

Beratung und Intervention sind Bestandteil des Mitgliederservice der U.C.C.A. und damit kostenlos für Mitglieder.